Cocktail-Geschichte
Die älteste Cocktail-Definition stand in der Zeitung
Die älteste bekannte gedruckte Definition des Wortes „Cocktail“ erschien am 13. Mai 1806 in der Zeitung „The Balance, and Columbian Repository“ in Hudson (New York): „a stimulating liquor, composed of spirits of any kind, sugar, water, and bitters“ (Spirituose, Zucker, Wasser und Bitters).
Vier Zutaten, eine Definition – der Rest ist Geschichte.
Quelle: wordhistories.net
Cocktail-Geschichte
Black Tot Day: Schluss mit der Rum-Ration
Am 31. Juli 1970 gab es in der britischen Royal Navy die letzte tägliche Rum-Ration. Der Tag ging als „Black Tot Day“ in die Geschichte ein. Die Ration („tot“) betrug zuletzt 1/8 Pint (ca. 71 ml) Rum mit 54,6 % vol.
Bei uns gibt's die Drinks zum Glück ganz ohne Dienstplan.
Quelle: Wikipedia (englisch): Rum ration
Cocktail-Geschichte
Piña Colada mit Staatsauftrag
Seit 1978 ist die Piña Colada offiziell das Nationalgetränk von Puerto Rico.
Eine Entscheidung, auf die wir gern anstoßen.
Quelle: Wikipedia (englisch): Piña colada
Kurioses
Angostura stammt von einem deutschen Arzt
Angostura Bitters stammen von einem deutschen Arzt: Johann Gottlieb Benjamin Siegert entwickelte die Kräutermischung 1824 in der Stadt Angostura (heute Ciudad Bolívar, Venezuela). Ursprünglich sollte sie Appetit und Verdauung von Soldaten verbessern.
Wer hätte gedacht, dass hinter der Bar ein Stück deutscher Medizingeschichte steht?
Quelle: Wikipedia (englisch): House of Angostura
Cocktail-Geschichte
Gin Tonic: erst Medizin, dann Klassiker
Der Gin Tonic entstand aus Medizin: Chinin half gegen Malaria, schmeckte aber sehr bitter. Britische Offiziere in Indien mischten das Tonic Water deshalb mit Gin und Zucker.
Medizin, die man freiwillig nachbestellt.
Quelle: Wikipedia (englisch): Gin and tonic
Kurioses
Tonic Water leuchtet im Schwarzlicht
Tonic Water leuchtet unter UV-Licht (Schwarzlicht) blau. Grund ist das enthaltene Chinin, das UV-Licht aufnimmt und als sichtbares Licht wieder abgibt (Fluoreszenz).
Partytrick für die nächste Schwarzlicht-Feier: einfach Gin Tonic bestellen.
Quelle: UCAR Center for Science Education
Spirituosen
Whisky heißt „Wasser des Lebens“
„Whisky“ kommt vom gälischen „uisge beatha“, was „Wasser des Lebens“ bedeutet. Der Begriff geht vermutlich auf das mittellateinische „aqua vitae“ zurück.
Klingt gleich viel gesünder, oder?
Quelle: Arran Whisky
Spirituosen
Wodka ist ein „Wässerchen“
„Wodka“ ist eine Verkleinerungsform des slawischen Wortes „woda“ (Wasser) und bedeutet also „Wässerchen“.
Ganz schön tiefgestapelt.
Quelle: Wikipedia: Wodka
Spirituosen
Gin verdankt seinen Namen dem Wacholder
Der Name „Gin“ geht auf den Wacholder zurück, unter anderem über den niederländischen Vorläufer Genever (von französisch „genévrier“ = Wacholder). In der EU muss Gin mindestens 37,5 % vol haben.
Ein Strauch mit erstaunlicher Karriere.
Quelle: Wikipedia: Gin
Spirituosen
Tequila nimmt es ganz genau
Tequila darf nur aus Blauer Agave (Agave tequilana Weber, Sorte Azul) hergestellt werden, und zwar nur im Bundesstaat Jalisco sowie in bestimmten Gemeinden von Guanajuato, Michoacán, Nayarit und Tamaulipas. Er muss mindestens 51 % Agave enthalten.
Ganz schön wählerisch – wir mögen das.
Quelle: Wikipedia (englisch): Tequila
Spirituosen
Cachaça: frisch vom Zuckerrohr
Cachaça ist eine brasilianische Spirituose – der Name ist geschützt, hergestellt werden darf sie nur in Brasilien. Cachaça, die Basis der Caipirinha, wird aus frischem Zuckerrohrsaft gebrannt, während Rum auch aus Melasse hergestellt werden darf. Sie muss mit 38 bis 48 % vol abgefüllt werden.
Geschmack: fruchtig und exotisch. Ungereift mit Noten von Zuckerrohr, Banane und frischem Obst – im Holzfass gereift kommen Vanille, Karamell und Eiche dazu.
Gut zu wissen für die nächste Fachsimpelei an der Bar.
Quellen: Wikipedia (englisch): Cachaça · Banneke: Cachaça